Informationen

Kooperations­partner

Palliativ Versorgungs-Teams:

palliNEO GmbH

Hauptstraße 52
74931 Lobbach

Tel. 06226/96 898-90
Fax 06226 – 96 898-96

E-Mail info@pallineo.de

Palliative-Care-Team SAPHIR am Universitätsklinikum Heidelberg

Im Neuenheimer Feld
305-69120 Heidelberg

Tel. 06221/5635610

E-Mail NCT.SAPHIR@med.uni-heidelberg.de

Aki-Heidelberg

Bergheimer Str. 56a
69115 Heidelberg

Tel. 06221/485755
Fax 06221/9148581

E-Mail info@aki-heidelberg.de
Web www.aki-heidelberg.de

Palliative-Care-Team Kraichgau

Alte Waibstadter Str.2
74889 Sinsheim

Tel. 07261/661920
Fax 07261/661949

E-Mail pct-kraichgau@grn.de

Pflegeheime:

Anna-Scherer-Haus

Reilsheimer Mühlweg 2
69245 Bammental

Tel. 06223 9660

 

Agaplesion Gemeindepflegehaus Mauer

Waldstraße 5/2
69256 Mauer

Tel. 06226 97270

Sozialstationen:

Kirchliche Sozialstation Elsenztal e.V. Meckesheim

Prof.-Kehrer-Straße 14
74909 Meckesheim

Tel. 06226 2099

Häufige Fragen und Antworten

über Hospizarbeit

Die Hauptaufgaben eines ambulanten Hospizdienstes umfassen:

  • Begleitung von Sterbenden und Schwerstkranken in deren letzter Lebensphase
  • Erstbesuche und Beratung bei schwerkranken Menschen
  • Einsatzkoordination der ehrenamtlichen Mitarbeiter
  • Herstellung des Kontakts zwischen Betroffenen und ehrenamtlichen Mitarbeitern
  • Ausbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter
  • Begleitung und Beratung der ehrenamtlichen Mitarbeiter
  • Supervision für die ehrenamtlichen Mitarbeiter

Im Rahmen der Palliativpflege in einem Hospiz geht es vor allem darum, sterbende Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten und ihnen die noch verbleibende Lebenszeit so angenehm wie möglich zu gestalten. In Hospizen wird keine aktive Sterbehilfe geleistet. Diese ist in Deutschland grundsätzlich verboten.

Palliativpflege wirkt da, wo nicht mehr die Lebenserhaltung, sondern die Lebensqualität im Vordergrund steht. Ob zu Hause, im Hospiz oder Heim: Eine Palliativpflege ist die Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen, durch die letzte Phase ihres Lebens bis zum Tod.

https://www.dhpv.de/themen_palliativecare.html

Auf einer Palliativstation erhalten schwerstkranke Menschen umfassende Betreuung und Linderung für ihre Beschwerden. Ganzheitliche Versorgung und ein multiprofessionelles Team sollen sicherstellen, dass es den Patienten schnell wieder besser geht und nach relativ kurzer Zeit eine Entlassung möglich ist.

In einem stationären Hospiz werden unheilbar kranken Menschen palliativ versorgt  ihre verbleibende Lebenszeit dort zu verbringen.

Ambulante Hospizdienste helfen bei organisatorischen und sozialrechtlichen Fragen, die mit einer schweren Krankheit und dem Tod einhergehen. Oftmals gibt es viele Formalitäten mit Krankenkassen, Pflegekassen und Bestattungsunternehmen zu erledigen. Für Angehörige ist es eine schwere Belastung, sich zusätzlich um Formulare und Schriftverkehr mit Behörden kümmern zu müssen. Einige ambulante Hospizdienste bieten auch Beratungen zu Patientenverfügungen, Betreuungsverfügungen und Vorsorgevollmachten an. Denn durch eine schwere und unheilbare Erkrankung ist es oft nicht mehr möglich, seine Angelegenheiten selbstverantwortlich zu regeln. Verfügungen und Vollmachten helfen, die Verantwortlichkeiten selbst zu bestimmen und dem Ehepartner, Familienmitgliedern und Freunden übertragen zu können.

Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter betreuen sowohl die Sterbenden als auch die Angehörigen. Nach dem Tod eines Betroffenen sind die Hospizmitarbeiter weiterhin für die Angehörigen da. Trauerarbeit bietet aber nicht jeder ambulante Hospizdienst an. Für Angehörige, die sich in der Trauerphase befinden und ihre Sorgen und ihren Kummer mit anderen teilen wollen, gibt es spezielle Trauergruppen oder Trauercafés. Diese werden in einer angeleiteten Gruppe in einem ungezwungenen Rahmen in der Gemeinschaft mit anderen Menschen gelebt. Der Austausch mit anderen Betroffenen hilft, den Verlust zu verarbeiten. Ambulante Hospizdienste, die keine Trauerarbeit anbieten, vermitteln Angehörige zur Bewältigung ihrer Trauerphase an entsprechende Gruppen und Vereine.

Wie die Sterbebegleitung abläuft, ist individuell sehr unterschiedlich. Die Aufgabe von Hospizbegleitern hängt stark von den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen ab. Bei einer Anfrage für eine Begleitung werden in einem ersten Gespräch geklärt, welche Vorstellungen und Erwartungen die Betroffenen und ihre Angehörigen an eine Begleitung knüpfen. Manche Schwerkranke möchten nur einen lockeren Kontakt alle paar Wochen, andere wünschen sich eine sehr intensive Auseinandersetzung z. B. mit den Themen Trauer, Tod und Sterben. Viele Menschen, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden, möchten ihre Angehörigen nicht mit den Gedanken belasten, die sie beschäftigen. Manchmal ist es in einer schwierigen Lebensphase einfacher, mit einer nicht nahestehenden Person über eine belastende Situation zu sprechen. Neben Gesprächen und Besuchen im häuslichen Umfeld des Betroffenen oder in Einrichtungen können die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter je nach Gesundheitszustand des Sterbenden auch Spaziergänge machen oder kleine Ausflüge organisieren. Oft ist es so, dass unheilbar Erkrankte noch einen kleinen letzten Wunsch haben. Die Begleiter helfen häufig auch, den Betroffenen zu ermöglichen, diese letzten Wünsche erfüllt zu bekommen.

Wie die Sterbebegleitung abläuft, ist individuell sehr unterschiedlich. Die Aufgabe von Hospizbegleitern hängt stark von den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen ab. Bei einer Anfrage für eine Begleitung werden in einem ersten Gespräch geklärt, welche Vorstellungen und Erwartungen die Betroffenen und ihre Angehörigen an eine Begleitung knüpfen. Manche Schwerkranke möchten nur einen lockeren Kontakt alle paar Wochen, andere wünschen sich eine sehr intensive Auseinandersetzung z. B. mit den Themen Trauer, Tod und Sterben. Viele Menschen, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden, möchten ihre Angehörigen nicht mit den Gedanken belasten, die sie beschäftigen. Manchmal ist es in einer schwierigen Lebensphase einfacher, mit einer nicht nahestehenden Person über eine belastende Situation zu sprechen. Neben Gesprächen und Besuchen im häuslichen Umfeld des Betroffenen oder in Einrichtungen können die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter je nach Gesundheitszustand des Sterbenden auch Spaziergänge machen oder kleine Ausflüge organisieren. Oft ist es so, dass unheilbar Erkrankte noch einen kleinen letzten Wunsch haben. Die Begleiter helfen häufig auch, den Betroffenen zu ermöglichen, diese letzten Wünsche erfüllt zu bekommen.

Wer Interesse an einer Begleitung für sich oder Angehörige hat, kann sich für eine erste Kontaktaufnahme telefonisch, per E-Mail oder persönlich an das Hospizbüro wenden. Die hauptamtlichen Koordinatoren der ambulanten Hospizdienste leiten und organisieren das Ehrenamt und die Begleitungen. Die Koordinatoren vereinbaren einen Erstbesuch im häuslichen Umfeld, im Pflegeheim, im Krankenhaus oder im stationären Hospiz. Es ist hilfreich, sich vor dem vereinbarten Termin Gedanken darüber zu machen, welche Art von emotionaler und sozialer Unterstützung gewünscht ist. Das erste Kennenlernen dient dazu, der Koordinatorin ein Gespür dafür zu geben, welcher der freiwilligen Hospizbegleiter für die Begleitung passen würde. Bei einem zweiten Besuch oder auch telefonischem Kontakt lernen sich beide Seiten besser kennen und besprechen den zeitlichen Umfang und die Ausgestaltung der Begleitung. Während der gesamten Sterbebegleitung ist der Koordinator als Ansprechpartner für den Betroffenen und den Hospizmitarbeiter erreichbar. Der hauptamtliche Hospizkoordinator kümmert sich um Fragen und ist in schwierigen Situationen unterstützend tätig.

über den Hospizdienst Elsenztal e.V.

Unser engagiertes Team von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitern steht Ihnen zur Seite – bei Ihnen zu Hause, in einer Pflegeeinrichtung oder im Krankenhaus.

In den folgenden Gemeinden bieten wir unsere Begleitung und Unterstützung an:
Bammental, Dilsberg, Dilsbergerhof, Epfenbach, Gaiberg, Langenzell, Mauer, Meckesheim, Mönchzell, Mückenloch, Neckargemünd, Reichartshausen, Waldhilsbach, Waldwimmersbach, Wiesenbach

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Unsere Hospizfachkräfte werden nach einem ersten Gespräch mit Ihnen eine geeignete ehrenamtliche Begleitung für Sie finden. Hospizhelfer oder Hospizhelferin vereinbaren dann alles weitere mit Ihnen. Unsere Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

über die Finanzierung

Ambulante Hospizdienste können für ihre Aufwendungen Zuschüsse von den gesetzlichen Krankenkassen bekommen, sind aber im Wesentlichen auf Spenden angewiesen. Die Angebote für die betroffenen Menschen sind kostenfrei. Stationäre Hospize haben Verträge mit den Krankenkassen.

Die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter und die hauptamtlichen Koordinatoren der Hospizdienste erbringen ihre Arbeit unentgeltlich. Das betrifft sowohl die Beratungsdienste als auch die Begleitungen. Jeder kann einen ambulanten Hospizdienst um Rat und Hilfe bitten. Im Gegensatz dazu erbringen stationäre Hospize ihre Leistungen für Menschen, die von einer unheilbaren Erkrankung betroffen sind oder deren Angehörige und Freunde. Für eine Aufnahme in ein stationäres Hospiz ist eine Verordnung durch einen Arzt erforderlich.

Ambulante Hospizdienste, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, erhalten für die hauptamtlichen Koordinierungskräfte sowie für Sachkosten eine Förderung durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nach § 39a Abs. 2 SGB V sowie durch den Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV).

Wir freuen uns über neue Mitglieder, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, in der Organisation mithelfen möchten oder einfach einen finanziellen Beitrag leisten wollen. Weitere Informationen finden Sie hier.

über das Ehrenamt

Ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer begleiten Sterbende und Schwerstkranke in deren letzter Lebensphase. Sie besuchen Sterbende zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen und stehen als Gesprächspartner stehen sie auch den Angehörigen zur Seite. Das offene Sprechen über Sorgen, Ängste, Trauer und Nöte kann eine große Entlastung für die Betroffenen sein. Ehrenamtliche schenken ihre Zeit für einen Spaziergang, kleine Ausflüge oder einen Besuch im Café


Sie unterstützen bei der Verwirklichung kleiner Wünsche. In Einrichtungen wie beispielsweise Pflegeheimen oder Krankenhäusern bieten sie auch Gruppenaktivitäten an, wie Vorlesen, gemeinsames Musizieren oder Kreatives. Neben der Begleitung von Menschen kann ehrenamtliche Hospizarbeit auch einen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit, Büroarbeit oder Organisation von Veranstaltungen leisten.

Jeder kann Sterbende in ihrer letzten Lebensphase begleiten. Wer sich im ambulanten Hospizdienst engagieren möchte, setzt sich intensiv mit dem Thema Tod und Trauer auseinander. Daher ist es wichtig, im Vorfeld zu überlegen, ob man die emotionale Kraft dafür aufbringen kann. Es ist auch wichtig, den Umgang mit dem eigenen Sterben oder dem Sterben von Nahestehenden offen zu hinterfragen, wenn man in der Sterbebegleitung tätig sein möchte. Falls keine Qualifikation durch den eigenen Beruf oder vorherige Erfahrung in der Hospizarbeit besteht, nehmen Interessierte an einem Vorbereitungskurs teil. In den Vorbereitungskursen werden der Umgang und die Kommunikation mit schwerstkranken Menschen behandelt. Es geht um Zuhören, Dasein, Wahrnehmen, Nähe und Distanz. Die Vorbereitungskurse helfen dabei, die eigene Motivation zu hinterfragen und geben einen Einblick in das spätere Betätigungsfeld. Sie bieten die Möglichkeit, zu überprüfen, ob Hospizarbeit zur eigenen Person passt. Der Vorbereitungskurs führt die zukünftigen Ehrenamtlichen auch zu den ersten praktischen Erfahrungen.

Der Zeitaufwand richtet sich danach, in welchem Bereich gearbeitet wird. Wenn man nicht direkt in der Sterbebegleitung tätig ist, sondern bei Veranstaltungen oder der Öffentlichkeitsarbeit hilft, ist ein Einsatz ein- bis zweimal wöchentlich üblich. Die Zeiten können jedoch individuell abgesprochen werden, je nachdem, wie viel Zeit der Ehrenamtliche zur Verfügung stellen kann und möchte. Wenn eine Begleitung von schwerstkranken Menschen stattfindet, bestimmt die betroffene Person den Zeitaufwand. Der Ehrenamtliche achtet darauf, dass die Situation keine Belastung für ihn darstellt. Sterbende haben unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Kontakt. Ein telefonischer Kontakt oder Besuch alle paar Wochen, aber auch tägliche Sitzwachen sind möglich. Im Monat treffen sich die ehrenamtlichen Hospizbegleiter zu Supervisionen und Fallbesprechungen. Nach Abschluss einer Begleitung kann es sinnvoll sein, eine Auszeit zu nehmen, um das Erlebte zu verarbeiten.

Vorbereitungskurse für die Sterbebegleitung sind kostenlos. Bei einigen Hospizdiensten ist es jedoch Voraussetzung, sich über einen bestimmten Zeitraum zu engagieren, um kostenlos an dem Kurs teilnehmen zu können. Die Dauer des verbindlichen Engagements kann zwischen einem und zwei Jahren variieren. Die Vorbereitungskurse können sich inhaltlich und im zeitlichen Umfang je nach Hospizdienst unterscheiden. Meist dauert ein Vorbereitungskurs zwischen einem halben Jahr und einem Jahr. In dieser Zeit treffen sich die Kursteilnehmer regelmäßig mit der Koordinatorin des Kurses und bereiten sich auf zukünftige Begleitdienste vor.

über den Sterbeprozess

Die palliative Phase beginnt, wenn die kurativen Möglichkeiten weitestgehend ausgeschöpft sind und kaum mehr Aussicht auf Heilung besteht. In diesem Stadium konzentriert sich die Versorgung darauf, dem Sterbenden Linderung zu verschaffen und eine bestmögliche Lebensqualität zu gewährleisten. Es geht darum, den verbleibenden Tagen mehr Leben zu geben, anstatt dem Leben mehr Tage.

Die fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross sind:

  1. Nicht-Wahrhaben-Wollen
  2. Zorn
  3. Verhandeln
  4. Depression
  5. Akzeptanz

Der natürliche Sterbeprozess beginnt bereits einige Wochen vor dem Tod, in denen der Mensch immer schwächer und müder wird. Wenige Tage vor dem Ende verliert der Sterbende das Interesse an seiner Umgebung und der Nahrungsaufnahme. Die Finalphase, die letzten Tage und Stunden, sind geprägt vom langsamen Organversagen.

Die letzte Phase des Sterbens hält in der Regel einige Wochen, manchmal wenige Monate an und geht schließlich in die „Finalphase“ über. Diese beschreibt die eigentliche Sterbephase und beschränkt sich im Allgemeinen auf die letzten 72 Stunden des Lebens.

Den Anfang machen dabei Gehirnzellen (Neuronen). Zehn bis zwanzig Minuten nach dem Hirntod sterben viele Zellen des Herzgewebes ab. Dann folgt der Tod der Leber- und der Lungenzellen. Erst ein bis zwei Stunden später stellen auch die Zellen der Nieren ihre Funktion ein.

Am Sterbebett können Sie dem Sterbenden ganz direkt sagen, dass er oder sie jetzt gehen kann, dass Sie verstehen, dass die Zeit gekommen ist und Sie ihn loslassen. Auch wenn es Ihnen schwerfällt, geben Sie dem Sterbenden zu verstehen, dass Sie von nun an ohne ihn klarkommen werden und er sich keine Sorgen machen braucht.

Wenn ein sterbender Mensch nicht mehr genug Kraft hat, um zu sprechen, können Fragen gestellt werden, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Manchmal ist es nur noch möglich, durch Nicken oder Blinzeln zu kommunizieren, und das kann in die Interaktion einbezogen werden.